… hart an der Flaute!

Freitagstraining Segeln… da hat man sofort Wörter wie Werratalsee, Wind, Wasser, Sturm, Wellengang und ähnliche Begriffe im Sinn… das geht auch anders! Freitag zeigte sich der See glatt, kein Wind, vielleicht eine Wolke aber wirklich null Wind, kein Lüftchen, glatt lag der See… da weiß der Segeler dennoch etwas mit seiner Zeit anzufangen. Theorie und Spiel waren die Hauptbestandteile aus denen sich das Freitagstraing zusammensetzte… und: das war auch sehr gut! 🙂

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Schnuppersegeln 2017 – Finale!

Schleppfahrt PanoAm Freitag endete der Schnupperkurs mit einer gemeinsamen Schleppfahrt über den See. Ganz vorn das Motorboot Möwe, die alte Dame des Clubs, hintenan die mit jeweils zwei Passagieren besetzten Optis. Großartig!

Alle Teilnehmer erhielten für das erfolgreiche Absolvieren des Schnuppersegelns eine Teilnehmermedaille und eine Urkunde.

Teilnehmer 2017

Und zwischendurch, so ganz nebenbei, legten die jungen Segelsportlerinnen und Segelsportler auch noch das Sportabzeichen ab. Es ist ja schließlich ein Sportverein!

Manfred Casselmann und sein Team sind schon gespannt, wen sie von den Teilnehmern demnächst am Steg als neue WSSC-ler begrüßen können. Das Jugendtraining ist immer freitags.

Ein riesiges Dankeschön an die mutigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schnupperkurses 2017 und natürlich an alle, die dazu beigetragen haben, diesen Kurs so erfolgreich durchzuführen. Einen Schönen Sommer wünscht der Vorstand des WSSC.

Moderation: Jörn E. von Specht

WSSC – Schnuppersegelkurs 2017

Leinen-los

Segeln ist ein Wassersport, … ist klar, weiß jeder. Nur, dass auch jeder oder jede das Segeln, also das richtige Segeln, im Sommer mit Sonne, Wind, guter Laune und eben dem sommerlich wohltemperiertem Nass in Verbindung bringt.

Nicht so in der zweiten Ferienwoche am Werratalsee. Seegras treibt über den See und verstopft das Hafenbecken, wickelt sich um die Propeller der Schulungsboote und hängt sich an die Steckschwerter der Optis, der Trainingsboote. Dies sieht nicht nur blöd aus, sondern ist aus segelsportlicher Sicht auch sehr hinderlich. Hier muss Abhilfe geschaffen werden und so helfen die Clubmitglieder mit, das treibende „Schlinggut“ aus dem Wasser des Sees zu ziehen. Und der h(d)iesige Wetterbericht lässt auch nichts Gutes vernehmen. Hier muss man schon eine motivierende App haben, Wetterradar und Radios sind sich jedenfalls einig: Schietwetter ist angesagt! Schade zunächst, …, doch wer hier an den Himmel schaut, freut sich über das Irren der Wetterfrösche… guter Wind, nur kurze Schauer und Sonnenschein… ein guter Mix für die 16 Schnupperkursler am WSSC-Steg. Sie treffen sich für eine Woche um das Segeln zu lernen. Und so wechseln sich Theorie und Praxis ab. Es werden Knoten gelernt, der Aufbau eines Segelschiffes besprochen, Ruderlagen erklärt, Segelstellungen ausprobiert und erste Erfahrungen auf dem Boot gesammelt. Hierfür stehen am Jollensteg acht blankpolierte Optis bereit. Unter fachkundiger Anleitung erfahrener Clubmitglieder lernen die Jungen und Mädchen den Umgang mit dem Boot kennen.

Um die Optis zu beherrschen, beginnt der Kurs mit Paddelübungen inklusiver einer kleinen Paddel-Regatta. Am zweiten Tag bläst der Wind ganz üppig. Hier zeigen sich die neuen Skipper ganz mutig und kreuzen bereits zum ersten Mal vor dem Hafenbecken der Marina. Betreut werden sie hier von der Segeljugend des WSSC im Motorboot und den „alten Hasen“ am Steg. Ein riesiger Spaß! Und zwischendurch, so ganz nebenbei, legen die jungen Segelsportlerinnen und Segelsportler auch noch das Sportabzeichen ab. Es ist ja schließlich ein Sportverein! 🙂 …

Hier die ersten Impressionen:

Samstag, der dreizehnte… – „tschakka!“

14:00 Uhr, Steganlage des WSSC.

22 Anwärter auf den Sportbootführerschein treffen sich am Clubhaus…, noch ist die Prüfungskommission aus Hannover nicht vor Ort. Verspätung.

Zehn Minuten vergehen, dann nimmt die Veranstaltung dann Fahrt auf. Alle Mann an Deck!

Wenige Minuten später ist es ruhig, … ein wenig eisig ist nun die Atmosphäre. Prüfung halt. Volle Konzentration, zweiundzwanzig Köpfe im Hochleistungsmodus, der Fokus richtet sich voll und ganz auf das, was in den letzten Wochen verinnerlicht, gelernt, verstanden und trainiert wurde: Navigation, Knoten, theoretische Kenntnisse und Praxis auf dem Boot.

Gearbeitet, oder besser, geprüft wird in zwei verschiedenen Gruppen, die eine beginnt mit dem Praxisteil, die andere tritt zur theoretischen Prüfung im Clubhaus an. Jeder der Anwesenden muss sich in allen Teilen prüfen lassen, das Reglement lässt, so scheint es, keine Ausnahmen zu. Die Prüfungskommission arbeitet pflichtbewusst, routiniert und bestimmt. Und da es genügend verschiedene Prüfungsbögen gibt, widmet sich jeder Prüfling seiner eigenen Aufgabe… Fragen werden beantwortet, Magnetkompasspeilungen in rechtweisende Peilungen umgerechnet, Geschwindigkeiten und Zeiten ermittelt und Seemeilen abgegriffen, Leuchtfeuer und Tonnen hinsichtlich Farbe, Zweck, Befeuerung und Topzeichen bestimmt,… … spitze Bleistifte gleiten am Navigationsdreieck entlang, Zirkel vermessen die Seekarten und Kugelschreiber füllen die Lücken der Prüfungsbögen… und auch auf dem Prüfungsboot wird wenig gelächelt. Hier geht es um Ab- und Anlegemanöver, um Fahren nach vorgegebenen Kursen, um kursgerechtetes Aufstoppen, um das Wenden des Bootes auf engstem Raum, um Boje über Bord-Manöver, um verschiedenste Knoten, um Kreuzpeilungen und vieles mehr. Dann werden die Gruppen getauscht… Spannung pur! Hoffen auf Erfolg, auf den Schein am Ende.

Und gegen 16:30 Uhr werden die Ergebnisse bekanntgegeben. Erleichterung. Die Anspannung lässt langsam nach und während sich die Gespräche immer noch um die Prüfungsaufgaben und die Ergebnisse im Einzelnen drehen, wird langsam der Abend vorbereitet… ein gemeinsames Grillen am Clubhaus…

Zuvor ist aber noch Zeit für ein gemeinsames Gruppenfoto vor dem Flaggenmast. Stolz werden die Hände mit dem Schein, dem SBF-See, Richtung Himmel gestreckt 🙂

… was ein Tag, letztlich doch ein guter!

Ein Präsentkorb, als Dankeschön geht in die Hände von Karl-Heinz, dem Segellehrer und Trainer von der Segelschule Rehbach am Edersee.

22:00 Uhr, Licht aus im Clubgebäude an der Steganlage des WSSC

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es ist wieder Freitagstraining…

… der tägliche Blick zum Himmel, das Ablesen der aktuellen Gradzahlen am Thermometer, das sich ständig wiederholende Nachschauen hinsichtlich auch nur kleinster Verbesserungen der Wetterlage an verschiedensten digitalen Endgeräten lässt nicht vermuten, dass die momentane Jahreszeit der Frühling ist…. wohl eher ein Spätling 🙂 …

… das hält die Segeljugend des WSSC jedoch nicht davon ab aufs Wasser zu gehen… es ist wieder Freitagstraining – und das ist gut so – sehr gut sogar… also: vormerken und vorbeischauen…. immer am Freitag ab 16:00 Uhr am Steg…

Hartes Training!

Wenn der „Dietemann“, das Schulungsmotorboot zur Zeit surrend übers Wasser gleitet, geführt von ernst schauenden Bootsführerinnen und Bootführern, wenn aufregende Manöver gefahren werden, wenn Befehle gegeben und ausgeführt werden, dann ist es nicht ein reines Freizeitvergnügen, sondern hartes Training für die am kommenden Samstag stattfindende Prüfung SBF-See… SBF_see_Mai_2107.png