WSSC-Teaser!

Lust auf Segeln? WSSC – mein Segelclub.

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WSSC – der Film!

Frank Nickel hat die diesjährige Frühjahrsregatta für euch und uns aus der Luft beobachtet und einen netten Film gedreht… hier das Ergebnis… Vielen Dank!

…sportlich gesehen, dienen die einzelnen, perfekt gewählten Ausschnitte dem Einen oder Anderem zur Fehleranalyse, Optimierungsbedarfe werden transparent und können so im Training gezielt angegangen werden… 🙂

Pokal, Medaille, Urkunde …

Sieger_Regatta 2017 Der Sonntag zeigte sich windstill…  Flaute pur. Aber Segler, richtige Segler, halten das aus. Und so saß die Segeljugend schnell in Optis oder Zweihand-Jollen und ruderte, was das Zeug hält, badete ausgelassen, chillte in der Sonne oder hübschte die eigenen Boote auf. Gute Musik, beste Laune, … alles gut! Die Regattaleitung kümmerte sich um die Windvorhersage, die Clubleitung um gutes Wetter und der Festausschuss um ausgelassene Stimmung… Warten auf Wind… und als dann immer noch kein Kräuseln über die Seeoberfläche zog und die leckeren Schnitzelbrötchen verputzt waren, verkündete die Regattaleitung den Start,… nein, nicht den Start eines erneuten Laufes, nein, den Start der Siegerehrung… Beifall und Applaus hallten über den See und die Sieger rissen die Pokale, Medaillen und Urkunden in die Luft.

Am Ende gab es noch ein Gruppenfoto. Glückwunsch! Zum Vergrößern bitte in das Bild klicken!IMG_1427

Hier die genauen Ergebnisse der Frühgjahrregatta Zum Vergrößern bitte in die Tabellen klicken!:

Regatta_Opti

Regatta_weihand

Regatta_Kreuzer

Moderation: Jörn E. von Specht, Fotos: Tilman von Specht

Martin kennt den Kurs!

Frühjahrsregatta-201714:00 Uhr ist es. Punkt vierzehn Uhr – das Signalhorn gibt den Ton. Steuerleutebesprechung am Clubhaus. Steuerfrauen, Männer, Vorschoter und Klabauter treffen sich um den den Kurs zu erfahren, den es in Kürze zu segeln gilt. Der Wind ist schwach, leicht böig, nicht gefährlich… plus einer leichten Bewölkung, phasenweise tiefblauer Himmel.

Boris Dölle und Guido Körber begrüßen die WSSC-ler, die sich wieder einmal vorgenommen haben, sich in ihren Segelkünsten zu messen. Und so übernimmt Martin Nuhn die Aufgabe, den Steuerleuten den Kurs bekannt zu geben. Es ist ein Dreieckskurs, welcher mit Pausen dreimalig gefahren werden soll. 14.35 Uhr ist dann der erste Start. Wieder ist es Martin Nuhn, der das Signalhorn drückt.

Den Auftakt machen die Kreuzer. Kurze Zeit später gehen die Einhand- und Zweihandjollen an den Start und während sich die beiden Felder  über das Wasser bewegen bereiten sich die Optis auf ihren Start vor.

Wer sich während des Startvorlaufes eine gute Startposition ersegeln konnte, hat nun einen Vorteil, den es zu verteidigen gilt. Jeder Steuermann, jede Steuerfrau hat ganz eigene Kurse um schnellstmöglich die Tonnen zu umrunden. Und so bleibt es spannend bis zum Abend. Am Sonntag geht es in den zweiten Lauf. Zuvor gibt es aber Leckers vom Grill…

Moderation: Jörn E. von Specht, Fotos: Tilman von Specht

 

Samstag, der dreizehnte… – „tschakka!“

14:00 Uhr, Steganlage des WSSC.

22 Anwärter auf den Sportbootführerschein treffen sich am Clubhaus…, noch ist die Prüfungskommission aus Hannover nicht vor Ort. Verspätung.

Zehn Minuten vergehen, dann nimmt die Veranstaltung dann Fahrt auf. Alle Mann an Deck!

Wenige Minuten später ist es ruhig, … ein wenig eisig ist nun die Atmosphäre. Prüfung halt. Volle Konzentration, zweiundzwanzig Köpfe im Hochleistungsmodus, der Fokus richtet sich voll und ganz auf das, was in den letzten Wochen verinnerlicht, gelernt, verstanden und trainiert wurde: Navigation, Knoten, theoretische Kenntnisse und Praxis auf dem Boot.

Gearbeitet, oder besser, geprüft wird in zwei verschiedenen Gruppen, die eine beginnt mit dem Praxisteil, die andere tritt zur theoretischen Prüfung im Clubhaus an. Jeder der Anwesenden muss sich in allen Teilen prüfen lassen, das Reglement lässt, so scheint es, keine Ausnahmen zu. Die Prüfungskommission arbeitet pflichtbewusst, routiniert und bestimmt. Und da es genügend verschiedene Prüfungsbögen gibt, widmet sich jeder Prüfling seiner eigenen Aufgabe… Fragen werden beantwortet, Magnetkompasspeilungen in rechtweisende Peilungen umgerechnet, Geschwindigkeiten und Zeiten ermittelt und Seemeilen abgegriffen, Leuchtfeuer und Tonnen hinsichtlich Farbe, Zweck, Befeuerung und Topzeichen bestimmt,… … spitze Bleistifte gleiten am Navigationsdreieck entlang, Zirkel vermessen die Seekarten und Kugelschreiber füllen die Lücken der Prüfungsbögen… und auch auf dem Prüfungsboot wird wenig gelächelt. Hier geht es um Ab- und Anlegemanöver, um Fahren nach vorgegebenen Kursen, um kursgerechtetes Aufstoppen, um das Wenden des Bootes auf engstem Raum, um Boje über Bord-Manöver, um verschiedenste Knoten, um Kreuzpeilungen und vieles mehr. Dann werden die Gruppen getauscht… Spannung pur! Hoffen auf Erfolg, auf den Schein am Ende.

Und gegen 16:30 Uhr werden die Ergebnisse bekanntgegeben. Erleichterung. Die Anspannung lässt langsam nach und während sich die Gespräche immer noch um die Prüfungsaufgaben und die Ergebnisse im Einzelnen drehen, wird langsam der Abend vorbereitet… ein gemeinsames Grillen am Clubhaus…

Zuvor ist aber noch Zeit für ein gemeinsames Gruppenfoto vor dem Flaggenmast. Stolz werden die Hände mit dem Schein, dem SBF-See, Richtung Himmel gestreckt 🙂

… was ein Tag, letztlich doch ein guter!

Ein Präsentkorb, als Dankeschön geht in die Hände von Karl-Heinz, dem Segellehrer und Trainer von der Segelschule Rehbach am Edersee.

22:00 Uhr, Licht aus im Clubgebäude an der Steganlage des WSSC

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„Hilfe, Hilfe!“ – „das ist eine Übung!“

DSCN6872Es ist der 6. Mai, ein Tag ohne viel Sonne, kein Regen, wenig Wind… am Steg des WSSC hat sich eine gut gelaunte und hochmotivierte Truppe versammelt, um gemeinsam Rettungsmanöver auf dem/der See zu trainieren. Unterstützung erhalten die WSSC-ler dabei vom DLRG, Ortsgruppe Eschwege-Wanfried e.V..

Guido Körber, der zweite Vorsitzende des WSSC Eschwege, begrüßt die Vereinsmitglieder und bittet unmittelbar im Anschluss daran die Interessierten auf den Steg.

Als Schulungsboot steht das Vereinstrainingsboot „Dietemann“ zur Verfügung. Nach einer Einweisung in die Handhabung und Technik übernimmt Rainer Gliemroth vom DRLG. Anschaulich und praxisnah werden Rettungsmittel vorgestellt und die Details einer wirkungsvollen Rettungsaktion besprochen und erklärt. Doch es bleibt nicht allein bei der Theorie. Die ersten zwei, die eine Rettungsaktion trainieren dürfen, sind Jörn von Specht und Mark Körber vom WSSC. Beide haben bisher nur das Boje über Bord – Manöver trainiert, heute wird es ernst. Hierfür stehen zwei mutige DLRG-ler zur Verfügung: Kim Götting und Leon Senviratne, beide gut verpackt in Neopren, denn die Wassertemperatur ist weit entfernt von Wohlfühlen und Badespaß. Gecoacht werden die Retter ruhig, zurückhaltend und besonnen von Rainer Gliemrot, der mit an Bord ist.

Das Boot legt fachmännisch vom Steg ab und schon nach kurzer Zeit verlässt Leon Senviratne das Boot über Steuerbord… „Hilfe!, Hilfe!“ – „das ist eine Übung“ hallt es über den See. „Mann über Bord an Steuerbord“, hört man den Bootsführer, der Motor wird ausgekuppelt, das Steuer eingeschlagen, die Rettungsaktion läuft, und schon nach kurzer Zeit befindet sich Leon „gerettet“ zurück an Bord. Erstaunte Spaziergänger verfolgen die Aktion von Land aus… , …als nächste wird Kim Götting gerettet. Trainiert wird das Retten nicht nur vom Boot aus, sondern auch von Land. Alles läuft planmäßig und so sind alle am Ende so zufrieden, dass der Tag beim gemeinsamen Grillen ausklingen kann…

Text und Moderation: Jörn E. von Specht; Fotos: Thomas Eckert

… coole Segelhexenpurgis und frische Walfeiernacht …

DSCN6775 Kopie… was auf dem Brocken bei 4O Celsius auf 1141m Höhe machbar ist, das geht auch auf Höhe Wasserkante des Werratalsees… Walpurgisnacht war der Ruf aller Glücklichen, die sich zum Grillen und Chillen mit den WSSC-Witches 🙂 , nach dem Erklimmen der Hallig, im und rund um das Clubhaus trafen, um gemeinsam einen unvergesslichen Abend bei flammBIERten Würsten und weiteren anderen diabolischen Getränken zu verbringen…

Fotos: Thomas & Nicole