Wolfgang riggt den Flaggenstock ab

Tag II der Herbstregatta – das Wetter setzt einfach noch einen drauf. Zu: kein Wind gesellt sich nun Regen bei 16 °C. „Das gibt heute nichts mehr.“, da ist man sich einig… und so werden die beiden Läufe vom Samstag zusammengezogen und die Siegerinnen und Sieger ermittelt, während Wolfgang Kleinschmidt nun leicht enttäuscht die kleinen bunten Flaggen vom Startboot nimmt und winterfest verstaut. „Kann man nix machen.“, murmelt er, lächelt und verrichtet zuverlässig und lässig zugleich seine Arbeit.

Das Team Regattaleitung, so könnte man an diesem Sonntag im Clubhaus denken, sind heute die einzigen, die Stress haben. Sie gehen das Ranking durch, schreiben die Urkunden, laden die Ergebnisse beim Deutschen Seglerverband hoch, zählen und streicheln die geliebten, heiß begehrten und polierten Trophäen und haben echt zu tun, währen die Mitglieder der angetretenen Crews frischen, heißen Kaffee genießen und plaudernd Kuchen vom reichlich gedeckten Buffet verputzen…

An dieser Stelle sei bemerkt, dass so eine Regatta ohne die Menschen im Hintergrund nicht funktioniert. Nichts geht ohne diese Menschen hier im Club! Hier sagen wir besonders Danke!

Da ist der DLRG (Ortsgruppe Eschwege – Wanfried e.V.), der die Veranstaltung voll umfänglich absichert, da ist der Festausschuss, der immer wieder alle Teilnehmenden kulinarisch verblüfft und viele andere mehr, da sind die, die die Jugend trainieren, die das Clubgelände in Schuss halten, da sind die, die immer Kuchenspenden mitbringen, da sind die, die sich um den geliebten Grill kümmern, da ist die o.g. Regattaleitung, und und und – All denen dankt der Vorstand im Namen des WSSC und verleiht ihnen den virtuellen Pokal der Herzen.

Cool ist es ebenfalls ganz klar immer, wenn die einzelnen Aufgaben nicht immer an den gleichen Personen hängen bleiben, wenn man sich gegenseitig unterstützt und hilft, wenn man die freiwilligen Helferinnen und Helfer entlastet, sie mal ablöst, wie hier im Bild: Rocco vom Vorstand an der Spüle mit Hellmut… !!! …Freunde, hier können wir besser werden!

… und dann gemeinsam die Zeit, den Erfolg und die Fotos genießt. 🙂

Ok, es Zeit am Ende einer Herbstregatta auf den Punkt zu kommen:

Herzlichen Glückwunsch ihr Seglerinnen und Segler des WSSC!

Die genauen Ergebnisse stellen wir in einem Folgeartikel zur Verfügung.

Fotos: Jörn E. von Specht & Karsten Kalbitz

Wolfgang riecht den Wind

Es ist wieder Regattazeit – Herbstregatta am Werratalsee – die Boote haben die Segel hübsch, die WSSC-lerinnen und WSSC-ler sind heiß auf fette, glänzende Pokale, alles ist prima… 13.00 Uhr ist Steuerleutebesprechung am Clubhaus… und da ploppt das Problem auf. Irgendjemand hat vergessen Wind zu bestellen. Nicht gut. Richtig nicht gut!

Gut aber, dass wir Wolfgang haben, Wolfgang Kleinschmidt vom Team Regattaleitung. Er weiß, es kommt Wind. Er fordert auf zum Tanz auf dem See, zum ersten Lauf. Die Signale ertönen – Start – für Start …gemütlich schieben sich erst die Kreuzer, dann Optis und letztlich auch Ein- und Zweihandjollen über die Startlinie.

Gefahr droht nicht, denn der rot-weiße Windanzeiger unweit der DLRG-Zentrale hängt tiefenentspannt nach unten. Der ist nicht kaputt, der hat nichts anzuzeigen. Jetzt zeigt sich wahres Können. Mit ordentlich Wind sind sie alle sehr gut, wir haben hier mehrfach berichtet, aber jetzt bei nahezu Flaute … da muss man es wirklich draufhaben und sie haben es drauf. 

Derartig begeistert von Runde 1 entscheidet Wolfgang mit der Regatta-Uhr in der Hand: es gibt einen zweiten Lauf, … „Der Wind frischt auf.“, sagt er mit fester Stimme… „nicht am Clubhaus, aber auf dem See“, legt er nach – da ist er sich sicher, und die Crews glauben ihm, machen sich auf den Weg. Die Kaffeepause fällt dementsprechend knapp aus und schon wenige Minuten später ertönen die Signale vom Startboot und es wird eifrig am nigelnagelneuen Flaggenstock gezupft. Runde zwei… es läuft… nur der See zeigt sich spiegelblank, kein Kräuseln…  

Und wie das wirklich so war, kann man hier schauen…

Fotos: Jörn E. von Specht

„Großbrand“ am Clubhaus! 

Nein, hier brennt es nicht, es ist nur der warme Schein des Lichtes, den man wohlig vom Seeufer aus wahrnimmt… wenn es bei der Wassersportlerin oder dem Segler umgangssprachlich um „Brand“ geht, so steht dieser Begriff im Kontext eines Sommerfestes synonym ganz klar für „großen Durst“, (medizinisch: Polydipsie). Und wenn das so ist, dann muss die Durstfeuerwehr ran, wie bei den Sommerfesten der letzten Jahre auch, mit feinperligem Bier, fruchtigen Limonaden, kühlem Sekt und was sonst noch so das Herz begehrte. Und während vom Tresen her immer wieder der Schlachtruf ertönte: „Rollt ein Fass her!“, wurde nur wenige Meter entfernt schwer gegrillt, gebrutzelt und gebraten. Das hatte schon Klasse! Halleluja! Lecker, lecker, lecker… Da hatte man doch den Eindruck, dass alle, die hier beschäftigt waren, ihr Geld viel einfacher verdienen könnten… was eine sagenhafte Qualität zu einem echt moderaten Preis. Wir sind begeistert! Chapeau, Respekt und alle Achtung!

Der ganz besondere Dank gilt so dem phantastischen Festausschuss, dem sensationellen Team am Grill, dem Tresenteam der Durstfeuerwehr mit Bierausschank, Popcorn und Crepes. Und dann gibt es da noch die superfleißigen Helfer am Abwasch. Oha, was für eine Leistung! Ja, und wenn wir schon dabei sind, dann wollen wir an dieser Stelle auch den Helfern beim Auf- und Abbau danken, ohne euch wär‘ alles blöd. 🙂

Ein Highlight war die schon fast traditionelle Tombola, diesmal zugunsten der Jugendgruppe des WSSC. Die Spenden werden zeitnah zu Verfügung gestellt. Auch hier ein Dankeschön für die Spendenbereitschaft und Glückwünsche an alle Gewinner!

Schön war’s!

Der Vorstand dankt allen, die zum Gelingen , insbesondere beim Durstlöschen, dieser Sommernacht beigetragen haben.

Hier die Impressionen des Abends…

Fotos: Jörn E. von Specht

Gratulationen zum Sportbootführerschein! 

Seit Anfang Mai trainierten 20 Personen auf dem See. Sie alle hatten ein gemeinsames Ziel: den Sportbootführerschein See und Binnen. Trainer Karl-Heinz Giebner von der Segelschule Rehbach am Edersee machte die Teilnehmenden fit für die Praxis und auch in Sachen Theorievermittlung teilte er sein Wissen an zwei Tagen mit theoretischem Unterricht bei uns im Clubhaus. Die Fahrpraxis selbst erfolgte mit dem Trainingsboot der Segelschule auf unserem Werratalsee.

Wir danken allen Helferinnen und Unterstützern bei der Durchführung des Kurses und gratulieren allen neuen Spotbootführerschein-Besitzern.

Screenshot

Sommerfest der MS Gesellschaft 

Die DMSG Untergruppe Werra Meißner hatte am 28. Mai zum jährlichen Sommerfest eingeladen. Veranstaltungsort war wieder unser Clubhaus und Vereinsgelände. Bereits im letzten Jahr waren viele bei weniger guten Wetterbedingungen bei uns am Steg, dieses Jahr hat sich sowohl der Wettergott wie auch unser Areal von der besten Seite gezeigt. 

Zu Stande kam dieses Treffen wieder durch unser Vereinsmitglied Michael Krones. Dankeschön dafür!

Pünktlich um 14:30 Uhr ging es im Clubhaus los und die fleißigen WSSC-Helferinnen und -Helfer konnten circa 35 Gäste mit Kaffee, Kuchen, Kaltgetränken und guten Gesprächen versorgen. 

Die Begrüßung erfolgte durch Jürgen Wiegler und für die MS Gruppe durch Norbert Gittel. 

Nach dem Kaffee haben über die Hälfte der Besucher das Angebot zum Mitsegeln und Motorboot fahren angenommen und für die anwesenden WSSC-lerinnen und WSSC-ler war es sehr schön anzusehen, welche Freude wir unseren Gästen mit diesem „Sommerfest am See“ machen konnten.

Veranstaltungsende war gegen 18 Uhr und danach wurde aufgeräumt. Alle Helfer waren sich einig: eine tolle Veranstaltung und es ruft nach Wiederholung im nächsten Jahr. Und so machen wir das auch!

Text & Fotos: Thomas Döhle

Zu Gast am Steg…

Während sich der Spiegelkarpfen in der Nähe des Opti-Stegs gut gelaunt mit seinen Kameraden misst und gelegentlich auch über Wasser zu sehen ist, es spritzt und knallt, geht es am Stegplatz 55, hier liegt die „Rübe“ am Haken, ganz beschaulich zu. Am Heck, besser am Ruderblatt taucht eine Schildkröte auf und ab, genießt kurz das warme Wasser, die Sonnenstrahlen und ist dann wieder weg…. Unglaublich!

Foto (kein Fake!): Jörn E. von Specht