WSSC-Jugend wassert…

IMG_6997

Jugendsegeltraining kennt keinen Winterschlaf. Es gibt immer etwas zu lernen. Und dazu gehört das jährlich wiederkehrende Schwimmbadtraining. In den letzten Jahren wollte man Opties durchkentern oder versenken und in diesem Jahr standen die Automatik-Westen im Zentrum der Schulung. Ganz nebenbei, man ist ja Sportverein durch und durch, wurde noch der Teil Schwimmen für das Sportabzeichen abgelegt!

Advertisements

„Hilfe, Hilfe!“ – „das ist eine Übung!“

DSCN6872Es ist der 6. Mai, ein Tag ohne viel Sonne, kein Regen, wenig Wind… am Steg des WSSC hat sich eine gut gelaunte und hochmotivierte Truppe versammelt, um gemeinsam Rettungsmanöver auf dem/der See zu trainieren. Unterstützung erhalten die WSSC-ler dabei vom DLRG, Ortsgruppe Eschwege-Wanfried e.V..

Guido Körber, der zweite Vorsitzende des WSSC Eschwege, begrüßt die Vereinsmitglieder und bittet unmittelbar im Anschluss daran die Interessierten auf den Steg.

Als Schulungsboot steht das Vereinstrainingsboot „Dietemann“ zur Verfügung. Nach einer Einweisung in die Handhabung und Technik übernimmt Rainer Gliemroth vom DRLG. Anschaulich und praxisnah werden Rettungsmittel vorgestellt und die Details einer wirkungsvollen Rettungsaktion besprochen und erklärt. Doch es bleibt nicht allein bei der Theorie. Die ersten zwei, die eine Rettungsaktion trainieren dürfen, sind Jörn von Specht und Mark Körber vom WSSC. Beide haben bisher nur das Boje über Bord – Manöver trainiert, heute wird es ernst. Hierfür stehen zwei mutige DLRG-ler zur Verfügung: Kim Götting und Leon Senviratne, beide gut verpackt in Neopren, denn die Wassertemperatur ist weit entfernt von Wohlfühlen und Badespaß. Gecoacht werden die Retter ruhig, zurückhaltend und besonnen von Rainer Gliemrot, der mit an Bord ist.

Das Boot legt fachmännisch vom Steg ab und schon nach kurzer Zeit verlässt Leon Senviratne das Boot über Steuerbord… „Hilfe!, Hilfe!“ – „das ist eine Übung“ hallt es über den See. „Mann über Bord an Steuerbord“, hört man den Bootsführer, der Motor wird ausgekuppelt, das Steuer eingeschlagen, die Rettungsaktion läuft, und schon nach kurzer Zeit befindet sich Leon „gerettet“ zurück an Bord. Erstaunte Spaziergänger verfolgen die Aktion von Land aus… , …als nächste wird Kim Götting gerettet. Trainiert wird das Retten nicht nur vom Boot aus, sondern auch von Land. Alles läuft planmäßig und so sind alle am Ende so zufrieden, dass der Tag beim gemeinsamen Grillen ausklingen kann…

Text und Moderation: Jörn E. von Specht; Fotos: Thomas Eckert