Regatta, der Sonntag…

… der zweite Regatta-Tag, Sonntag, 20. August, 9:00 Uhr, WSSC-Clubhaus, heißer Kaffee…., … es wird schon wieder taktiert, Wetterberichte werden gecheckt, der Grillabend ausgewertet und heimlich hofft jeder von den hier Anwesenden auf den perfekten Wind… nachher, wenn es erneut an den Start geht, an den dritten Lauf…

… Punkt 10:00 Uhr ertönt der Ruf der Regattaleitung… es ist die tragende Stimme in A-Moll von Wolfgang Kleinschmidt, der die Steuerleutebesprechung ausruft (!!!). Es wird nicht die letzte für diesen Sonntag sein, einem Sonntag im August, der wettermäßig eher herbstlich anmutet… Der Wind ist „prächtig“, er dreht, ist teilweise böig, jedenfalls niemals konstant, eine echte Herausforderung und nur für Segler mit Biss und starken Nerven. 30 Boote sind am Start: Kreuzer, Einhand- und Zweihand-Jollen; die Boote auf Regatta, die Mannschaften auf Sieg getrimmt.

…  dem ersten Startsignal von 10.30 Uhr folgen über den Tag verteilt weitere Läufe für die einzelnen Klassen und an der Glastür des Clubhauses reihen sich mehr und mehr die Ergebnislisten auf, welche von der Regattaleitung zeitnah zur Verfügung gestellt werden. Überraschungen an der Tabellenspitze gibt es  bei diesen Durchläufen auch im Lager der Optimisten und Zweihand-Jollen. Die schwierigen Windverhältnisse verlangen die volle Konzentration, keinerlei Angst und ein hohes Maß an Geschick. Sportlichkeit und Mut wird da sofort „belohnt“, es wird gekentert, was das Zeug hält. Zum Glück helfen den Gewasserten die DLRG-Teams der Ortsgruppe Eschwege-Wanfried, welche die Regatta von der ersten bis zur letzen Minute begleiteten. Dafür ein großes Dankeschön.

In der Mittagspause werden erneut die Platzierungen gesichtet, Hoffnungen auf einen Podestplatz geweckt, errechnet und verworfen und dennoch geht es dann an den vierten Lauf, immer verbunden mit dem Glaube an ein Wunder oder einen Steuerfehler des Vorplatzierten, für den Fall, dass das Ranking so noch nicht ganz den gesetzten Vorstellungen entspricht oder man die verdiente Führung einfach ausbauen möchte.

Allein ein starkes Regengebiet grätscht den Seglern nach der Mittagspause dazwischen und verzögert den Start zum vierten Lauf um 30 Minuten. Die damit verbundene Windänderung zwingt die Steuermänner zu ganz neuen Strategien.

Dann der Start…, langsam geht es bei äußerst verhaltenem Wind in Richtung der ersten zu umrundenden Tonne in der Nähe des Ostufers, von Bord aus gesehen gleicht das spektakuläre Rennen einer Aufnahme in Zeitlupe.

Kurze Zeit später frischt der Wind auf und das Feld zieht sich langsam auseinander. Mit dem Zieleinlauf endet die diesjährige Augustregatta auf dem Werratalsee, die Siegerehrung an Land folgt…

…hier einige Impression vom Tage…

Moderation: Jörn E. von Specht

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